Beim einschießen "ballere" ich bis zu drei mal den Köcher leer (sind immer so 10-12 Pfeile, je nach dem wie viele ich beim letzten mal verschossen habe

). Aber wie bei Ralf geht es hierbei eher darum erstmal warm zu werden und sich den Bewegungsablauf einzugewöhnen.
Dann unterscheide ich nach Tagesform und Motivation, meistens gehe ich den Parcours klassisch ab und schieße drei Pfeile pro Ziel. Wenn's denn mal schlecht läuft auch noch einen vierten oder gar fünften hinterher, aber psssst!

Beim Technik-Training (an der Strohwand) schnappe ich mir zehn Pfeile und beginne bei beispielsweise 5 Metern, erweitere dann auf 10, 15, etc. Immer zwei Pfeile pro Entfernung. Danach dann 10 Meter, 20, 30, etc., auch immer zwei Pfeile.
Warum zwei? Damit ich sehe ob meine Schüsse auch reproduzierbar und korrigierbar sind. Es bringt mir persönlich nichts wenn der erste Pfeil trifft, aber der Zweite vorbeigeht -> dann habe ich etwas falsch gemacht...
Zum Spaß (auch an der Strohwand) sind Luftballons immer großartig! Es geht doch nichts über den Knalleffekt

! Außerdem schieße ich ab und zu mal "englisch": ein paar Pfeile vor sich in den Boden stecken und dann auf Geschwindigkeit alle möglichst nah ins Ziel, macht auch Spaß und ist mal was anderes...
Aber es ist doch sehr interessant, wie viele unterschiedliche Arten es hier gibt, eine ein-Pfeil-Runde klingt auch sehr interessant, aber ich glaube wenn der Erste nicht trifft kann ich kaum wiederstehen den Zweiten Pfeil hinterher zu schicken :-)
Grüße,
Kai